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  Falsche Kutsche, meine Dame
nach Ventura de la Vega

Eine junge Frau weiß nicht mehr, wie es weitergehen soll. Was tut sie also? Sie nimmt die Kutsche. Die Kutsche? Klar, die Kutsche. Was sonst? Wir schreiben nämlich das Jahr 1832. Und da fahren sie noch, die Kutschen. Überall hin. Mehr oder weniger regelmäßig. So wie heute die Busse. Ganz genau so.

Nimmt sie also die Kutsche. Mit Leuten drin. Und Gäulen vorne dran. Und einer Kutscherin oben drauf. Einer Kutscherin? Klar, wir schreiben nämlich das Jahr 2007. Da sind die Dinge nicht mehr ganz so, wie sie 1832 gewesen sein mögen. Und es sind nicht mehr die Kutscher, die den Gäulen sagen, wo's lang geht.

Eine Komödie also. Möglicherweise sogar die Komödie einer Komödie. Nur dass das unserer jungen Frau nicht viel nützt. Denn sie sitzt zu allem Überfluss in der falschen Kutsche. Sie sollte nach Burgos und jetzt fährt sie nach Valencia. Mit einer ganzen Kutsche voller Leute. Das ist der Stoff, aus dem Komödien sind.

Aber keine Angst, alles wird gut. Ganz, ganz zum Schluss allerdings erst. Das muss so sein. Ist nämlich Theater. Ziemlich abgedrehtes sogar. Hat aber einen ordentlichen Titel. Einen ganz ordentlichen. Den man sich gut merken kann.